Kommunen rücken näher zusammen

Unter dem Motto „Wir gestalten Zukunft“ vereinbarten die Bürgermeister der sieben Kommunen Diemelsee, Korbach, Lichtenfels, Medebach, Vöhl, Waldeck und Willingen eine enge Zusammenarbeit.

Zu diesem Zweck haben sie am Freitag, 22. Juni  2007, mit ihrer Unterschrift die Bildung der Arbeitsgemeinschaft „Kommunaler ServiceVerbund Eisenberg“ besiegelt.

Unterzeichner:

Gemeinde Diemelsee, Volker Becker (Bürgermeister)
Stadt Korbach, Klaus Friedrich (Bürgermeister)
Stadt Lichtenfels, Uwe Steuber (Bürgermeister)
Stadt Medebach, Heinrich Nolte (Bürgermeister)
Gemeinde Vöhl, Harald Plünnecke (Bürgermeister)
Stadt Waldeck, Jörg Feldmann (Bürgermeister)
Gemeinde Willingen, Thomas Trachte (Bürgermeister)

Die Kommunen arbeiten auf meh­reren Gebieten in verschiedenem Umfang bereits seit Jahren sehr erfolgreich zusammen. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der angespannten Finanzsi­tuation sind sich die Bürgermeis­ter und politisch Verantwortlichen der genannten Städte und Ge­meinden darüber im Klaren, dass man sich nur gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich stellen kann.

Zur Er­arbeitung und Umsetzung von Lö­sungsstrategien und der Vorbe­reitung weiterer institutionalisierter Abläufe wurde daher der Kommunale Service­Verbund Eisenberg gegründet.

„Im Mittelpunkt der Arbeit des Kommunalen ServiceVerbundes soll der Bürger ste­hen, der stets einen Anspruch auf eine optimale Versorgung in allen Lebensbereichen hat“, so die Bürgermeister.

Die Mehrung des öffentlichen Wohls in den Gemeinden und Städten sowie ein familienfreundliches Umfeld mit einer wirtschaftlichen Stärkung der Region im Zentrum des Landkreises Waldeck-Frankenberg und des angrenzenden westfälischen Raumes sind vorrangige Ziele des Kommunalen ServiceVerbundes Eisenberg.

Die Arbeit soll sich dabei insbesondere auf den Ausbau interkommunaler und privater Kooperationen, die Erhaltung und Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze, die weitere Verbesserung der Familienfreundlichkeit, den Ausbau und die Stärkung der Bereiche Wirtschaft und Tourismus sowie die Stärkung des „Wir-Gefühls“ für die gesamte Region konzentrieren.

Zu den Feierlichkeiten auf dem Eisenberg wurden neben den Bür­germeistern und politisch Ver­antwortlichen aus den betei­ligten Kommunen auch der Hes­sische Umweltminister Wilhelm Dietzel sowie der Erste Kreisbeigeord­nete des Landkreises Waldeck-Franken­berg Peter Niederstra­ßer be­grüßt.

Der Eisenberg bildet gewisser­maßen das geografische Zentrum der Kooperationskommunen und stand somit Pate für den Namen des neuen ServiceVerbundes.

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(v.l.) Die Bürgermeister - Trachte, Feldmann,
Plünnecke, Friedrich, Nolte, Steuber, Becker